Den Kakteenvirus hatte ich mir eingefangen, als ich ungefähr 12 Jahre alt war. Seitdem ließ er mich nicht mehr los. Es fing ganz harmlos an mit einem „Erdbeerkaktus“, den ich als Geschenk bekam. Dieser blühte dann ganz fleißig Jahr um Jahr, und irgendwie kamen dann immer mehr Kakteen dazu. Ich fing dann an, mir Kakteensamen zu bestellen und somit waren dann bald alle Fensterbänke voll mit kleinen „Gewächshäusern“, in denen zig Samen keimten und dann mehr oder weniger, langsam aber sicher, in all den Jahren zu großen Kakteen heranwuchsen. Den Sommer über standen sie auf unserer sehr sonnigen Terrasse, die Winter (November bis ca. Mitte März) verbrachten sie im Treppenhaus. In ca. 35 Jahren wurden aus den ehemals winzigen Kugelkakteen, Säulenkakteen gab ich schon früher ab, ziemlich schwere Exemplare, die ich kaum noch schleppen konnte. So sehr sie mich auch mit ihren wunderschönen Blüten immer erfreuten, es gab dann aber nur noch eine Lösung, die Sammlung, nachdem ich schon einen Teil verschenkt hatte, den Rest der Kakteen im Winter 2017 zu verschenken. 

Für mein weiteres Hobby, die Makro-Fotografie, waren die wunderschönen, zarten Kakteenblüten bestens geeignet.

 

Acanthocalycium violaceum
Astrophythum
Copiapoa
Dolichothele
Echinocactus grusonii
Echinocereus pectinatus
Echinofossulocactus
Eriocactus
Ferocactus
Gymnocalicium
Hamatocactus hamatacanthus
Hildewinteria aureispina
Mammillaria
Melocactus
Notocactus
Parodia
Pseudolobivia boyabensis
Rhipsalis
Schlumbergia
winterharte Opuntien

"Die Blüte ist das Lächeln der Pflanze"

Peter Hille dt. Schriftsteller