Knoblauchkröten begeben sich je nach Temperatur ab Ende März auf Wanderung zu den Laichgewässern. Die Paarungsrufe, ein leises wog-wog-wog, werden meist unter Wasser geäußert. Sie sind sehr leise, da Knoblauchkröten keine Schallblasen haben. Im Sommer kann bei starken Regenfällen eine zweite Laichphase stattfinden. Die Weibchen werden ebenso wie bei den Gelbbauchunken von den Männchen in der Leistengegend umklammert. Der Laich wird in einer dicken Schnur um Pflanzenstängel gewickelt.

Knoblauchkröten verbringen den Tag meist im Boden vergraben. Hornige Schwielen an ihren Hinterfüßen ermöglichen ihnen ein schnelles Eingraben. Die Fleckenzeichnung auf dem Rücken der Knoblauchkröten ist individuell verschieden. Ein charakteristisches Erkennungsmerkmal sind ihre senkrechten Pupillen. Text: Angela Grau

Die Knoblauchkröte war der Lurch des Jahres 2007.

Knoblauchkröte
Kaulquappen und Metamorphose
Hüpferlinge